Ideen & Konzepte

Ganztagsschule

"Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.“
Maria Montessori

In der Ganztagesschule haben wir die Möglichkeit, Kindern über einen längeren Zeitraum Gelegenheiten zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu bieten. Dies ist uns an der Astrid-Lindgren-Ganztagesschule in Offenburg ein wichtiges Anliegen.

Mehr Zeit an der Schule heißt nicht, den Unterricht zu verlängern. Es bedeutet vielmehr das Gesicht von Schule durch viele Facetten gemeinsamen und individuellen Tuns zu bereichern.

Wir setzen dies um, durch....

» Hier finden Sie weitere Informationen zur Ganztagesschule.

  • Tägliche Freiarbeits-/Lernzeiten.
  • Regelmäßige Projektarbeit in unterschiedlichen Fächern.
  • Lerngänge und außerschulische Veranstaltungen. Hierbei legen wir Wert auf eine große Vielfalt des Angebots.
  • Förderung der musischen und sportlichen Talente der Kinder und Jugendlichen.
  • Berufsvorbereitende Maßnahmen in allen Klassenstufen der Werkrealschule.
  • Gemeinsames Leben des Unterrichtstages, der Schulwoche und des Schuljahres.
  • Erziehungspartnerschaft von Schule und Eltern.
  • Kooperationen mit vielfältigen außerschulischen Partnern.

Sollten Sie Interesse an unserer Arbeit haben, können Sie hier den Flyer unserer Schule herunterladen:

•    Flyer: Abteilung WRS
•    Flyer: Abteilung GS

Kooperation Kindergarten - Grundschule

Im letzten Kindergartenjahr vor der Einschulung findet eine enge Kooperation zwischen dem Kindergarten im Stadtteil- und Familienzentrum am Mühlbach, dem Ölberg-Kindergarten und der Astrid-Lindgren-Schule statt. Neben der Schulleitung ist Herr Grethen von Seiten der Schule der Ansprechpartner für Eltern, Kinder und Erzieherinnen.
Übergeordnetes Ziel ist es, den Kindern einen möglichst gleitenden und bruchlosen Übergang vom Kindergarten in die Grundschule zu sichern, den Eintritt in die Schule zu erleichtern und dort einen guten Start zu ermöglichen.
Das Kooperationsjahr beginnt im Juni mit einem gemeinsamen Elternabend zum Thema Schulfähigkeit und endet im Juni des darauf folgenden Jahres mit dem Besuch der zukünftigen Erstklässler in der Schule.

» Hier erhalten Sie Informationen zum Verlauf des Vorschuljahres.

Im September des Vorschuljahres findet die konkrete Planung des Kooperationsjahres zwischen den Erzieherinnen und dem Kooperationslehrer statt, hierzu gehören:

  • regelmäßige Treffen (wenn möglich 1x wöchentlich) zwischen den Schulanfängern, den Erzieherinnen und dem Kooperationslehrer.
  • regelmäßiger Austausch der Erzieherinnen und des Kooperationslehrers über die Kinder.
  • Schulbesuch der Vorschulkinder

Bis Ende Mai finden bei Bedarf ... statt:

  • gemeinsame Elterngespräche
  • die Feststellung von Förderbedarf
  • eine schulärztliche Untersuchung

Schulorganisatorisch sind folgende Termine wichtige Eckpunkte im Vorschuljahr:

  • Informations- und Diskussionsabend mit Schulführung für Eltern von Vorschulkindern an der Astrid-Lindgren-Schule (Oktober-Dezember)
  • Schulanmeldung mit Schulspiel (März/April)
  • Bei Bedarf:

- individuelle Beratung zur geeigneten Lernortfindung
- Einschulungstest

  • Schriftliche Informationen seitens der Schule an die Eltern aller neu angemeldeten kommenden Erstklässler
  • Elternabend zur Einschulung und zum 1. Schuljahr (1. Woche im neuen Schuljahr)
  • Einschulung (1. Samstag im neuen Schuljahr)

Bei Fragen bezüglich Ihres Kindes, wenden Sie sich bitte zuerst an Ihre jeweilige Erzieherin, da sie in der Regel Ihr Kind bereits zwei Jahre betreut. Selbstverständlich können Sie auch gerne die Schulleitung und den Kooperationslehrer jeder Zeit ansprechen.

Deutsch als Zweitsprache und Sprachförderung

"Reden lernt man nur durch reden."
Cicero

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt seit vielen Jahren auf der Sprachförderung. Kinder mit unterschiedlichsten Kenntnissen werden im Klassenverband, in Kleingruppen und in Einzelbetreuung gefördert. Auch Schülerinnen und Schüler ohne Kenntnisse der deutschen Sprache werden durch speziell ausgebildete Lehrkräfte gefördert.

» Einzelheiten zum Sprachkonzept erhalten Sie hier.

Vorschulische Maßnahmen – Kooperation Kindergarten

  • Sprachförderung für sprachauffällige Kinder schon vor Eintritt in die Schule
  • Beobachtungsaufgaben des Kooperationslehrers bei der Betrachtung der sprachlichen Fähigkeiten der künftigen Schulanfänger
  • Zusammenarbeit mit den Erzieherinnen der Kindergärten zur vorschulischen Förderung der betreffenden Kinder.


Im Hinblick auf die Einschulung der Kinder mit Sprachförderbedarf besteht darüber hinaus enger Kontakt zur sonderpädagogischen Beratungsstelle (Sprachheilschule Oberkirch) sowie zur Grundschulförderklasse.

Organisation der Sprachförderung an der Schule
Während des Unterrichts und in Kleingruppen werden die Schülerinnen und Schüler, bei denen ein Sprachförderbedarf vermutet wird, von ausgebildeten Lehrkräften überprüft. Aus den Ergebnissen wird ein individueller Förderplan für die betreffenden Schülerinnen und Schüler erstellt.

Der Sprachförderunterricht basiert an der ALS zurzeit auf zwei Säulen:

  • Tägliche Sprachförderung in kleinen Gruppen parallel zum Unterricht der Klasse
  • Sprachförderunterricht parallel zum Religionsunterricht.

- Enge Absprache der Deutsch-Fachlehrkräfte mit den Sprachförderlehrkräften zur Planung des Sprachförderunterrichts
- Berücksichtigung der individuellen Probleme des einzelnen Kindes
- Berücksichtigung des Sprachstandes; Deutsch = Muttersprache, Deutsch = 1. oder 2. Fremdsprache, keine Deutschkenntnisse

Ein deutlicher Schwerpunkt der Sprachförderung liegt in der ersten und der zweiten Klasse, um sprachliche Auffälligkeiten schon frühzeitig zu erkennen und sehr flexibel Einfluss zu nehmen. Von dieser Form des Einsatzes der Sprachförderstunden erwarten wir eine besondere Nachhaltigkeit.

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Förderung des Hörverstehens
  • Erweiterung des Wortschatzes
  • Entwicklung von selbstständigem Sprachhandeln
  • Erarbeitung der Strukturen der deutschen Sprache/Grammatik
  • Förderung des Sinn entnehmenden Lesens
  • Anregung zum Verfassen eigener Texte

Materialien
Für Schülerinnen und Schüler, die ohne oder nur mit wenigen Kenntnissen der deutschen Sprache in unsere Schule kommen, wird derzeit ein lehrgangsorientierter Unterricht erteilt.
In der Grundschule gibt es eine Lernwerkstatt, die in einem eigenen Raum Materialien anbietet, die ein individualisiertes Lernen ermöglichen und die Eigenverantwortlichkeit beim Lernen stärken. Bei der Auswahl dieser Materialien wurde darauf geachtet, dass sie Kinder in besonderem Maße motivieren, die Lehrwerke in den Regelklassen sinnvoll ergänzen und von den Schülerinnen und Schülern selbstständig zu bearbeiten sind.

Berufswegeplanung

"Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung."
Albert Einstein

Eigene Leistung und Arbeit zählt natürlich in allen Bereichen der Schule. Ganz besonders wichtig ist dies für unsere Kinder und Jugendlichen auch im Hinblick auf die Anschlussfähigkeit in Beruf und Leben. Aus diesem Grund legen wir großen Wert auf Maßnahmen zur Vorbereitung des Einstiegs in die Arbeitswelt.

» Eine Übersicht über das Konzept zur Berufswegeplanung finden Sie hier.



Berufswegeplanung

 

Klasse 5

Klasse 6

Klasse 7

Klasse 8

Klasse 9

Klasse 10

September

Excel-Word

Excel-Word

Excel-Word

WAG: Was kostet das Leben! Verdienst als Ungelernter bzw. Geselle (Hueg)

-

Excel-Word Lebenslauf / Bewerbung

Excel-Word

2 U-stunden mit Fr. Falk von Arbeitsagent

+ Elternabend (KL)

Excel-Word

2-wöchiges Praktikum (KL, AK)

Oktober

   

Profil AC (Do, Hei)

Infomobile (Hueg)

Bewerbungen fürs OiB entwerfen (Okt-März) (AK)

m.o.v.e.-Workshop

(1-2 Tage) für Interessierte +

fiktive Bewerbungs-

gespräche (AK)

Tagespraktikum zwischen Herbst- und Osterferien (KL)

November

     

Berufsbilder erläutern Anforderungen

Azubis im Unterricht

(Marienhaus, Meiko)

(KL)

   

Dezember

   

Höllhof 1 Woche (KL)

     

Januar

           

Februar

           

März

     

BIZ-Besuch (KL) Eintägige Betriebs-besichtigungen (Zeitung)(KL)

   

April

Arbeitsplatz

erkundung

Bauernhof (Apr-Juli) (KL)

Arbeitsplatz

erkundung Wald (KL)

Girl´s day (Pross)

´Girl´s day (Pross)

Arbeitsplatz-erkundung Meiko

Betriebserkundung Streb (WAG+ KL)

BIM in OG (KL)

Girl´s day (Pross)

Arbeitsplatz-erkundung Streb

BIM in OG(KL)

BIM in OG(KL)

Mai

Teilnahme an Angeboten des Marien-hauses (KL)

Teilnahme an Angeboten des Marienhauses

(KL)

 

OiB-Praktikum

2 Wochen (KL)

PRAKTIKUM IM RA

MMERSWEIERER IND

USTRIEGEBIET

Juni

 

Infomobile (Hueg)

Betriebsbesichtigung Marienhaus (WAG)

Schnupperpraktikum im Marienhaus (KL)

Eintägige Betriebs-besichtigungen (KL)

Projekt Meiko (WAG)Azubivorstellung

von Bildungspartnern (KL)

   

Juli

   

Planung OiB + BIZ mit Nachbarschulen und Arbeitsagentur (KL)

 

ein- oder zweiwöchi-ges Praktikum (KL, AK)

 

In den Klassen 8 bis 10 arbeiten die Lehrkräfte eng mit Berufseinstiegsbegleitern des CJD zusammen. Ausgewählte Schülerinnen und Schüler erhalten hierüber eine enge Begleitung und Unterstützung im Übergang in die Berufswelt.


Soziales Lernen an der Astrid-Lindgren-Schule

"Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile."
Aristoteles

Immer wieder erschrecken Nachrichten von Gewalttaten an Schulen, angefangen vom Mobbing unter Schülern bis hin zum Amoklauf die Bürger. Angst auf dem Schulhof, Erpressung auf dem Schulweg, Denunzierungen im Internet und vieles mehr. Es wird nicht nur nach den Ursachen gefragt, sondern vor allem nach der Prävention.

» Weitere Gedanken und Informationen finden Sie hier.

Lernen ist immer ein Teil von sozialen Erfahrungen, deshalb kann gesagt werden, dass soziales Lernen immer, überall und in jedem Alter stattfinden.
Das soziale Lernen in der Schule ist kein Schulfach, in dem Wissen im kognitiven Bereich vermittelt wird, sondern es geht darum, dass die emotionale Ebene in den Lernprozess miteinbezogen wird.
Soziales Lernen soll eine Haltung vermitteln, die Respekt, Akzeptanz und Toleranz gegenüber anderen Schülerinnen und Schülern, anderen Kulturen und anderen Religionen beinhaltet.
Das Soziale Lernen, das in der Astrid-Lindgren-Schule ein fester Bestandteil im Stundenplan ist, hat zum Ziel, das Gruppengefühl der Klasse so zu stärken, dass Konflikte offen angesprochen, aufgefangen und möglichst gelöst werden. Ein weiteres Ziel ist den Einzelnen mit seinen Bedürfnissen so zu integrieren, dass die Gruppe als Ganzes arbeitsfähig ist. Grundsätzlich findet Soziales Lernen in jeder Unterrichtsstunde geplant oder ungeplant statt, indem SchülerInnen lernen welche Verhaltensweisen im Umgang miteinander positiv verstärkt, negativ sanktioniert oder toleriert werden. Der Lehrplan bietet dabei viel Gelegenheiten das soziale Miteinander einzuüben und darzustellen (z.B. Projektarbeit)
Die Basis dazu ist das Vertrauensverhältnis zwischen LehrerInnen, SchülerInnen und der Schulsozialarbeiterin. Kinder und Jugendliche sollen den Mut fassen im Konfliktfall zu der LehrerIn oder der Sozialarbeiterin zu gehen, sodass im Krisenfall interveniert werden kann.
 
U. Pross/K.Dietrich